Interaktionsräume
wir verändern uns ein Leben lang - bewusst oder unbewusst.
Interaktionsräume helfen, das eigene Verhalten zu reflektieren und neues Verhalten auszuprobieren. Diese Räume sind geschützt und ermöglichen es sich am Rand des Gewohnten zu bewegen.
Unabhängig davon, ob du mit einem Workshop, einem individuellen Coaching oder einem systematischen Einstieg für deine Organisation startest. Alle Ansätze basieren auf diesen Grundüberzeugungen.
1. Wir sind immer mit Körper, Herz und Verstand beteiligt.
Arbeit und Leben finden nicht nur im Kopf statt. Wir ziehen Impulse aus unserem gesamten Körper: dem mentalen Körper (denken), dem emotionalen Körper (fühlen), dem physischen Körper (spüren) und dem energetischen Körper (spüren).
Für tragfähige Beziehungen ist Bewusstsein für alle deine Körper wichtig. Um neue Perspektiven zu gewinnen, muss man manchmal aus der eigenen Haut herauskommen. Das bedeutet für die meisten von uns, sich nicht nur auf das Denken im Kopf zu verlassen, sondern auch die eigene emotionale Intelligenz einzusetzen, die Signale des Körpers ernst zu nehmen und der eigenen Intuition zu vertrauen.
2. Emotionale Intelligenz arbeitet mit Gefühlen.
Gefühle sind kein Design-Fehler, sondern uns als Spezies Mensch angeboren. Wer fühlt, ist lebendig, und diese Lebendigkeit macht etwas mit uns – auch unangenehme Zustände. Wir nutzen vier Grundgefühle: Wutkraft, Angst, Traurigkeit und Freude. Wir grenzen klar ab, welche Erkenntnisse dabei für die individuelle (private) Gefühlsarbeit relevant sind und was davon in den Wir-Raum gehört.
3. Veränderung passiert im gelebten Leben.
Diese Räume sind Reallabore. Ihr arbeitet immer auf zwei Ebenen: Ihr probiert neues Verhalten aus, macht Erfahrungen, fühlt Gefühle, reflektiert und probiert eine neue Variante aus. Es geht um echte Vereinbarungen und darum, herauszufinden, was für euch funktioniert und worauf ihr euch verlassen wollt. Inhaltlich arbeitet ihr an eurem Vorhaben, eurem Business oder Projekt. Beim Praktizieren nutzen wir ein Dōjō (jap. 道場, „Stätte des Do, Ort des Weges”). Üben dient dem realen Leben.

